CHEEZECAKE: raw & vegan

Seit ich denken kann bin ich eine unheimliche Naschkatze. Schokolade, Eis und Kuchen tragen immens zu meiner Zufriedenheit bei und es fällt mir unheimlich schwer, darauf zu verzichten. Ebenso versuche ich aber (auch wenn mein Instagram-Feed oft einen anderen Anschein erwecken mag) mich überwiegend gesund und frisch zu ernähren, gerne auch vegan.

Da war es naheliegend, endlich einmal einen veganen Käsekuchen zu ‚backen‘. Natürlich voller Skepsis, denn wie sollte man bitte Käsekuchen ersetzen können?! Ich koche oft vegan und finde Vieles sehr schmackhaft ohne einen Verzicht zu empfinden, aber es gibt gewisse Gerichte, die sich einfach nicht vegan nachkochen lassen ohne erheblichen Genussverlust. Pizza zum Beispiel. Dennoch wollte ich dem Cheesecake eine Chance geben und wie so oft – nachdem ich mir ein bisschen Inspiration auf Pinterest verschafft hatte – habe ich einfach mal losgelegt. Ich koche meistens ohne Rezept und taste mich an den Geschmack und die gewünschte Konsistenz ran.

Wie auch gewöhnlicher Käsekuchen, benötigt diese vegane Version eine gewissen Vorlaufzeit bis man sie genießen kann. Nichts für ungeduldige Naschkatzen… Aber die Mühe und das Warten lohnt sich wirklich! Natürlich schmeckt der Cheesecake nicht zu 100% wie das Original, aber es ist wirklich einer der besten Kuchen, die ich je gebacken habe und noch dazu gesund. Kein Zucker, nur gute Fette aus Nüssen und viele Antioxidantien aus den Blaubeeren. Kuchen, der sozusagen schön macht von innen – was wollen wir mehr?


In meine Cheesecake-Version kommen:

100 g getrocknete Datteln
100 g Mandeln
250 g Cashewkerne
200 g gefrorene Blaubeeren
50 ml Kokosmilch
1 Bio-Zitrone 
2 – 3 Zweige frischen Thymians


1. Zunächst müssen die Cashewkerne etwa 5 Stunden in warmem Wasser einweichen – noch besser über Nacht.

2. Für den Boden mixt ihr die Mandeln mit den Datteln zu einer feinen homogenen Masse. Wer mag gibt eine Prise Salz hinzu. Verteilt die Masse gleichmäßig auf dem Boden einer kleinen Springform.

3. Wenn die Cashews weich genug sind, werden sie fein püriert. Hinzu kommen die Kokosmilch, die gefrorenen Blaubeeren, der Abrieb der Zitrone, sowie die frischen Thymianblättchen. Die fertige Cheesecake-Masse füllt ihr auf euren bereits fertigen Boden in die Springform.

4. Nun muss der Käsekuchen kaltgestellt werden, um etwas fester zu werden. Stellt ihn für einige Stunden in den Kühlschrank – schneller geht es im Gefrierfach.

5. Den Kuchen vor dem Servieren noch mit frischem Obst, Nüssen oder was euch gefällt dekorieren et Voilà.

Guten Appetit!

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